Zum Inhalt springen

Science Hub

Warum Bioverfügbarkeit in Cannabinoid-Formulierungen zählt

Ein erfolgreiches Cannabinoid-Produkt entsteht nicht allein durch die Wahl eines hochwertigen Wirkstoffs. Die eigentliche Aufgabe ist, dass der Wirkstoff vom Körper aufgenommen wird. Genau hier greift die Bioverfügbarkeit.

Selbst Formulierungen mit hohen Cannabinoid-Konzentrationen können nur einen begrenzten Anteil des Wirkstoffs in den systemischen Kreislauf bringen. Für Unternehmen, die cannabinoidhaltige Produkte entwickeln, ist die Verbesserung der Bioverfügbarkeit deshalb eines der zentralen Formulierungsziele geworden.

6%

Ungefähre orale CBD-Bioverfügbarkeit in publizierten PK-Studien

Die Angabe von rund 6 % oraler CBD-Bioverfügbarkeit stammt aus publizierter pharmakokinetischer Fachliteratur, nicht aus einer klinischen Studie von TurgorTx.

Geteilte Ansicht einer Emulsion im Becherglas neben einem Lipidpartikel an Gewebe
Die Abgabe, nicht die Konzentration, entscheidet, wie viel Wirkstoff zirkuliert

Warum Cannabinoide schwer zu formulieren sind

Cannabinoide wie CBD und THC sind stark lipophil. Sie lösen sich gut in Fetten, schlecht in Wasser — eine effiziente Aufnahme wird damit schwierig. Oral verabreichtes CBD zeigt in klinischen pharmakokinetischen Studien durchgängig eine geringe absolute Bioverfügbarkeit, mit Angaben um 6 %. Der Grossteil einer Dosis erreicht den systemischen Kreislauf nie, um eine therapeutische Wirkung zu entfalten.

Hersteller stehen deshalb oft vor begrenzter Bioverfügbarkeit, schwankender Aufnahme, geringerer Formulierungsstabilität und uneinheitlicher Produktleistung.

Ein Grossteil dieser Variabilität geht auf den ausgeprägten First-Pass-Metabolismus zurück: oral aufgenommene Cannabinoide gelangen ins Pfortadersystem und durch die Leber, bevor sie den allgemeinen Kreislauf erreichen. Die Konzentration intakten Wirkstoffs, die dem Körper zur Verfügung steht, sinkt dadurch erheblich. Zuverlässige, reproduzierbare Ergebnisse werden so schwer.

  • Begrenzte Bioverfügbarkeit
  • Schwankende Aufnahme
  • Geringere Formulierungsstabilität
  • Uneinheitliche Produktleistung

Warum die Formulierung den Unterschied macht

Die Leistung eines Cannabinoid-Produkts hängt nicht nur von der Wirkstoffmenge ab, sondern davon, wie wirksam dieser Wirkstoff abgegeben wird. Fortgeschrittene Formulierungstechnologien zielen auf Schutz, Stabilität und Abgabe cannabinoidischer Wirkstoffe — und helfen, konsistentere Produkte zu entwickeln.

Eine dieser Technologien ist die Nanostructured Lipid Carrier (NLC)-Plattform. Die Verkapselung eines lipophilen Wirkstoffs in einem Lipidnanopartikel kann die Aufnahme über das intestinale Lymphsystem unterstützen, statt allein über die Pfortader. Weil der lymphatische Transport den hepatischen First-Pass umgeht, ist dieser Weg mit einer besseren Abgabe intakten Wirkstoffs in den systemischen Kreislauf verbunden.

Über die Potenz hinausblicken

Für Produktentwickler verschiebt sich der Fokus von der reinen Erhöhung der Cannabinoid-Konzentration hin zur Formulierungsleistung insgesamt. Bessere Abgabe bedeutet, dass ein grösserer Anteil des Wirkstoffs dort ankommt, wo er gebraucht wird. Die Potenz auf einem Analysenzertifikat garantiert für sich genommen keine therapeutische Leistung.

Wie TurgorTx bessere Formulierungen unterstützt

TurgorTx setzt patentierte NLC-Technologie gezielt auf die Formulierungsfragen von Cannabinoiden an. Die Plattform hilft Unternehmen der medizinischen Cannabisbranche, Auftragsherstellern und Cannabinoid-Marken, Formulierungen für verbesserte Stabilität, Konsistenz und Leistung zu entwickeln.

Bioverfügbarkeit als Formulierungsproblem behandeln?

TurgorTx setzt patentierte NLC-Technologie gezielt auf die Abgabefragen hinter dieser Literaturangabe an — für Unternehmen der medizinischen Cannabisbranche, Auftragshersteller und Cannabinoid-Marken.

Formulierungsberatung anfragen